Die Crashpropheten-Crush-Saga: muddy waters und andere Ungereimtheiten

Von den unzähligen Friedrich-&-Weik-Fehlprognosen aus unserem letzten Artikel geht es heute weiter mit ihren Fehlleistungen und wir beleuchten auch, welche Stimmungen und welche Denkweisen von den Crashpropheten bedient werden.

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So wird zum Beispiel im Morning Briefing von Gabor Steingart berichtet:

Auch über die Aktienrückkäufe – die im letzten Jahr in den USA die Marke von einer Billion US-Dollar durchbrochen hatten – habe ich mit Marc Friedrich gesprochen. Er sagt:

  • Der S&P 500 wäre ohne die Aufkaufprogramme der Unternehmen und ohne die Steuerreform von Trump tatsächlich nur bei Plus 60 oder 70 Prozent gelandet, aber nicht bei einer Verdreifachung seit 2009. 
  • Die US-amerikanischen Unternehmen haben seit 2009 5,3 Billionen US-Dollar in eigene Aktien gesteckt. Da wird nicht in Entwicklung und Innovation investiert, sondern in die eigenen Aktien. Das ist ein fragwürdiges Spiel, ein Perpetuum mobile der Finanzwirtschaft.
  • Die Kurse werden nach oben manipuliert. Auch diese Blase wird platzen.

Friedrich verkennt hier natürlich, dass der Aktienrückkauf wie auch die Dividende zwei Möglichkeiten sind, dem Aktionär seinen Anteil am Jahresergebnis zukommen zu lassen. Insbesondere verkennt er, dass Dividenden steuerpflichtig beim Anleger sind, während Aktienrückkäufe keine Steuern beim Anleger auslösen. Es muss also nicht, wie behauptet, notwendigerweise Kursmanipulation dahinterstecken. Aktien sind die letzte Anlageklasse, die noch substantielle Renditen liefert. Käufer und Verkäufer werden sich also bei der Preisfindung langfristig kaum davon beeindrucken lassen, dass noch ein weiterer Käufer am Tisch sitzt. Zumal die Unternehmen ja in der Regel nicht selbst am Markt einkaufen, sondern dies über einen beauftragten Handelspartner zu klar festgelegten, explizit nicht preismanipulierenden Regeln durchführen lassen, vgl. z.B. auch Artikel 5 der Marktmissbrauchsverordnung.

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Es ist also völlig legitim, Billionen in eigene Aktien zu stecken, denn Aufgabe von Vorständen nach althergebrachter (aktuell bekanntlich wackelnder) Vorstellung ist die Wertsteigerung für den Anteilseigner. Nichts anderes wird durch Aktienrückkäufe erreicht. Friedrich dagegen insinuiert und fabuliert, hier wären wieder dunkle Mächte am Werk, die kollusiv im Hinterzimmer zulasten anderer die Kurse „manipulieren“ und es würde ein „Spiel“ gespielt. Garniert mit der Übersetzung des Gesagten in die Formel „perpetuum mobile“, anscheinend für Zwecke des Verstehens auch durch den größten Dödel, ohne aber dann letztlich genau zu erklären, was genau denn hier nun fortwährend in Bewegung ist, ohne dass von außen Energie zugeführt wird, wie es die Definition des perpetuum mobile eigentlich vorsieht. Da verbrennt man sich an der Verwendung von Sprache der höheren Bildungsebene eben leicht die Finger.

Wir haben die Zusammenfassung der größten Fehlprognosen durch das Fairvalue-Magazin schon erwähnt. Friedrich & Weik haben hierauf wie nach einem Schlag ins Wespennest mit einer Replik auf focus.de reagiert, deren Art, Stil und Umfang auf eine gewisse Unsouveränität – oder aber auf die Verteidigung ihrer kommerziellen Interessen – und besonderen Rechtfertigungsdruck hinweisen. Vom schreihälserischen Duktus her klingt das ganze natürlich immer nur nach Marc Friedrich – die Aufgabenverteilung des Duos ist uns bis heute noch nicht ganz klar geworden. Einer der Einwände von Friedrich & Weik gegen die dargelegten Fehlprognosen lautet, dass der Autor des Fairvalue-Magazins „je nach Gusto Passagen aus dem Buch als auch aus Artikeln und Interviews verwendet, diese aus dem Zusammenhang reißt.

Gehen wir dann aber in der focus.de-Replik zur Rechtfertigung von Irrtum 2:

Der SPIEGEL zu unserer Analyse: „Die Notenbanken drucken Geld, um das Schlimmste zu verhindern. Sie haben den Zins auf ein Rekordtief gesenkt und erkaufen sich damit Zeit auf Kosten der Bürger. Die niedrigen Zinsen – und die Aufkäufe von Staatsanleihen durch die EZB halten die Staaten im Süden Europas, deren Banken und Zombiefirmen künstlich am Leben. Die Analyse dürfte im Kern kaum ein Ökonom bestreiten“.

Auf den letzten Satz stützen sich Friedrich & Weik und erwecken den Eindruck, der SPIEGEL hätte sie und ihre Ansichten offiziell bestätigt.

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Tatsächlich geht es im SPIEGEL-Artikelwenn man nicht je nach Gusto Passagen aus Artikeln und Interviews verwendet und diese aus dem Zusammenhang reißt – so weiter, wobei wir einige füllende Textpassagen weggelassen haben:

„Doch die Schlüsse, die die Autoren aus dieser Analyse ziehen, sind mehr als gewagt. […] Und genau dafür, jetzt wird es verschwörungstheoretisch, sei Christine Lagarde an die Spitze der EZB gesetzt worden. […] Gibt es dafür irgendwelche Belege? „Es wird so kommen“, sagt Friedrich. […] Friedrich und Weik verbindet mit ihrem Publikum neben der Angst ums Geld vor allem das Misstrauen gegenüber den Mächtigen: unfähige Eliten, inkompetente Politiker, manipulierende Medien.

„Wir lassen uns den Schnabel nicht verbieten“, sagt Friedrich, als ob das jemand versuchen würde, und: „Wir reden Tacheles“. Tacheles heißt: Irrsinn oder Wahnsinn, wohin man blickt, alles ist ein Kasperletheater oder gar ein „Gehirnfurz“, Politiker sind allesamt Clowns oder Komiker, überall sehen die beiden Anzeichnen einer beginnenden Diktatur. Es ist die Sprache der Populisten. Im Gegensatz zu Otte, der aus seiner Nähe zur AfD keinen Hehl macht, wehrt sich Friedrich dagegen, politisch eingeordnet zu werden. […] und nimmt einmal sogar Kanzlerin Angela Merkel in Schutz […]. Zum Entsetzen des Publikums: Der ganze Saal buht.“


Das ist also das ganze Bild des SPIEGELs zu Friedrich & Weiks Analyse und hätte man schon bringen können, wenn man nicht je nach Gusto Passagen aus Artikeln verwendet und diese aus dem Zusammenhang reißt. Denn was der SPIEGEL hier sehr schön beschreibt ist ja gerade das extreme Übersteuern des Apokalyptikermikrofons.

Alles und jedes muss im ersten Schritt auch erstmal ins Anekdotische und Bildsprachliche überführt werden muss („Patient“, „Krebs im Endstadium“, „Zombies“, „Medizin“, „Geldkarussell“, „Konkursverschleppung“, der „big bang“, der größte Crash aller Zeiten, etc. etc.) und anschließend daran pauschal und undifferenziert verunglimpft werden muss. Für den verständigen Leser ist das natürlich – wie das Lesen einer bekannten auflagenstarken Springer-Tageszeitung – eine Zumutung, wenn der Sender den Rezipienten offenbar für zu blöd hält, um seine Äußerung in normaler Sprache verstehen zu können und deshalb bei der Abfassung vermeintlich auf Vereinfachung, Verkürzung und Verniedlichung angewiesen ist.

Der SPIEGEL hat aufgrund der „Sprache der Populisten“ auch die Nähe des Thesenkonvoluts zur AfD angesprochen – weil es sich offenbar aufdrängt -; etwas worauf Friedrich in Interviews nebenbei bemerkt immer wieder angesprochen wird. Und das Publikum scheint ja ein entsprechendes zu sein, wenn Frau Merkel demonstrativ ausgebuht werden muss. Marc Friedrich ist jedoch viel zu intelligent, als dass er der Verlockung nachgeben würde, die Herstellung einer solchen Nähebeziehung auch nur zuzulassen, weil er genau weiß, dass das das Ende des „Starökonomen“ im medialen Rampenlicht des von ihm verunglimpften, aber profitträchtigen „Mainstreams“ ist – ein Begriff übrigens, der aus unserer Sicht heutzutage erkennbar ein Kampfbegriff rechtsalternativ-verschwörungstheoretischer Natur geworden ist und den wir deshalb gänzlich ablehnen. Das Signal des Verwenders ist eindeutig, sodass er dem Publikum immerhin hilft, die Spreu vom Weizen zu trennen.

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Ungeachtet eines Eingestehens oder Nichteingestehens von Einordnungen realexistenter Denkweisen aber ist vorliegend ersichtlich, dass argumentativ konsequent von gefühlten Realitäten ausgegangen wird, dass das Postfaktische akzeptiert wird und auf dieser Grundlage ein Theoriegebäude mit fundamentalistischem Wahrheitsanspruch errichtet wird. Wissenschaftlich ist die Herangehensweise der genannten „Ökonomen“ jedenfalls in keinster Weise. Es sind eher Meinungen. Das Recht auf eine eigene Meinung wollen wir als Verfechter der Meinungsfreiheit auch nicht absprechen.

Die interessante Frage ist aber in den allermeisten Fällen, ob es wirklich eine „eigene“ Meinung ist und nicht eine nachgeplapperte; hier aber ist diese Frage ausnahmsweise nicht entscheidend: vielmehr ist relevant, ob die Meinung aus kommerziellen Interessen konstruiert und herbeiphantasiert ist oder nicht. Dann ist es aber eben auch nur das, im besten Fall eine Meinung und nicht mehr und schon gar keine fakten-, evidenz- oder wissenschaftsbasierte Ökonomik. Nur das wollen wir mit dieser Artikelserie auch zum Vorschein bringen. Auch wenn wir gerne pointiert formulieren, geht es uns im Kern letztlich doch um den Inhalt.

Eine Selbstkritik findet ebenfalls nicht statt und wenn dann nur unter dem Deckmantel des Wolfs im Schafspelz. Friedrich & Weik stilisieren sich als Vertreter einer breiten elitenoppositionellen Gegenöffentlichkeit, was durchaus verglichen werden kann mit dem Selbstbild etwa von AfD-Anhängern, Klimaskeptikern und Bill-Gates-Corona-Verschwörungstheoretikern ist. Diese letztlich aber doch sehr heterogene Gesamtheit wird einzig geeint durch die von Fakten losgelöste Ansicht, man müsse eine schweigende Mehrheit gegen die elitäre volksverratende Minderheit in Stellung bringen. Wie schon erwähnt analog der Publikationsstrategie eines auflagenstarken Springer-Periodikums.

Auf unsere letzten Crash-Propheten-Artikel um den letzten Jahreswechsel erhielten wir auf unserer Facebook-Seite einen Artikel-Kommentar mit der sinngemäßen Frage danach, wer uns denn für den Kontra-Artikel bezahlt. Dazu sei klar gesagt: eine Bezahlung ist gar nicht notwendig. Die Thesen, die die beiden am laufenden Band aufstellen, sind eine Beleidigung des Verstands und der Ökonomik, wenn Medien sie als „Star-Ökonomen“ vorstellen, und es versteht sich von selbst, dass wir unsere Stimme für die Hoheit der Vernunft unentgeltlich erheben.

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Und die Inhalte sind ja nun einmal – zurück zum SPIEGEL – unübersehbar auch das Wohlfühlhabitat derer, die heutzutage rechtsalternativ genannt werden: die unübersehbare Neigung zum Prepping in verschiedensten Friedrich-Interviews, das man praktiziert, von dem man sich gleichwohl aber distanziert, sobald es dieses sprachliche Etikett auch tatsächlich erhalten soll (sinngemäß „Meine Oma wäre dann ja auch Prepper, weil sie einweckt.“); die pauschalisierte Systemskepsis („Das System ist unheilbar krank.„), die pauschalisierte Elitenskepsis, die pauschalisierte Politikskepsis („Komiker„), das pauschalisierte Insinuieren, es gäbe fortwährend diffuse Absprachen auf oberster Ebene zulasten der breiten ahnungslosen Masse, die pauschalisierte Medienskepsis („Gesinnungsmedien“, „Manipulation“, „Systemlinge“, „Gesinnungsdiktatur“; „Mainstream“; usw. usf.); das pauschalisierte Ablehnen von sämtlichen modernen Komponenten des Geld- und Wirtschaftssystems (des „pervertierten Finanzkapitalismus„) und das Zurückgehen auf eine agrarisch-neolithisch geprägte Vorstellung von sicheren Vermögenswerten.

Streuobstwiesen, Ackerflächen und Waldstücke statt Wertpapiere, Unternehmensanteile und Geldforderungen.

Exkurs zum Unterschied zwischen Theorie und Praxis (alle Zitate aus „Der größte Raubzug der Geschichte“):

  • ETFs sind „Irrsinn“ und das „neueste Produkt der Banken, um Ihnen Ihr sauer verdientes Geld aus der Tasche zu ziehen“, obwohl Friedrich & Weik mit dem Satz, ETFs würden keine Aktien und nur Terminkontrakte enthalten, ihre ganze Unkenntnis in der Sache dokumentieren – dumm, wenn man nicht richtig recherchiert.
  • Aktien sind „kein greifbarer Sachwert, sondern ein Stück bedrucktes Papier“. Die Aktie ist gerade kein bloßes bedrucktes Papier, sondern verkörpert gesellschaftsrechtliche Mitgliedschaftsrechte an einer juristischen Person und man wird im Aktienregister eingetragen, bei GmbHs sogar im Handelsregister hinterlegt. Im Übrigen völlig analog zu Grundvermögen, mehr als den Grundbucheintrag hat man da im Zweifel auch nicht. Aufs Neue: katastrophal recherchiert.
  • Ebenso wurden Verbriefungen als „Verbriefungszirkus“ bezeichnet, sind aber seit der Auflage des Wertefonds selbstverständlich Bestandteil der Anlagepolitik.
  • Zertifikate (also Inhaberschuldverschreibungen von Banken, die eigentlich Bestandteile eines „Schneeballsystems“ sind) wurden ebenfalls als „bedrucktes Papier“ bezeichnet, auf das viele Anleger „reinfallen“, sind aber natürlich im Wertefonds enthalten, genauso wie Anleihen.

Und wir wollen gar nicht gänzlich abstreiten, dass es die von Friedrich & Weik aufgeworfenen Problembereiche im einzelnen und dann ggfs. im Kern geben mag. Das heißt einzelnes Führungsversagen, einzelnes Medienversagen, einzelnes Gesetzgebungsversagen. Aber Taten werden von Tätern ausgeübt. Sie sind also persönlich. Es gibt sicher einzelne Journalisten in einzelnen Medien, die von der Berufsethik des Journalismus nicht viel halten oder verstehen. Es gibt sicher vereinzelt Politiker, die in eher grauen Gewässern fischen. Es gibt sicherlich auch Notenbankentscheidungen, die man diskutieren kann. Es ist aber grundfalsch, vom Einzelfall in der ihnen eigenen pauschal-sensationslustigen Weise auf das Allgemeine rückzuschließen.

Nicht „die“ Medien, nicht „die“ Politik, nicht „die“ Notenbanken sind defekt, verkommen, nahezu kriminell. Auch wenn sich das gut verkaufen lässt, insbesondere an ein ahnungsloses Publikum. Es sind einzelne Personen. Nicht „der“ SPIEGEL hat ein Qualitätsproblem, sondern Claas Relotius als Person (ok, und vielleicht die interne Qualitätskontrollabteilung). Nicht Wirecard als Einheit ist kriminell, sondern die handelnden Personen waren es. Nicht Enron hat die Bilanz gefälscht, sondern die handelnden Personen haben dies getan. In beiden letztgenannten Firmen war nicht die ganze Firma korrupt, sondern Einzelpersonen an Schlüsselpositionen. 

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Die intellektuell anspruchslose, aber in seiner Schädlichkeit äußerst effektive Methode der Crash-Propheten ist deshalb eine brandgefährliche, wenn man an Demokratie und Grundfreiheiten seine Freude hat und diese bewahren will. Sie vergiftet nämlich die Atmosphäre, schürt Misstrauen bei einfacheren, leicht verführbaren Naturen und bei den fachlich Unbeschlagenen, und sie befördert die Spaltung der Gesellschaft. Mangels fundierter Faktenbasis kann sie auch kaum als ein zulässiger Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs qualifizieren und erst recht nicht als ein wertvoller. Es dürfte deshalb Ausdruck einer eklatanten charakterlichen Unreife und eines fehlenden moralischen Wertekompasses sein, sich in der nun langjährig praktizierten Weise in Interviews und Talk-Shows zu begeben, auf Vortragsveranstaltungen und in Büchern zu agitieren und die Menge aufzupeitschen. Gegen alles. Pauschal.
 
Seit drei Monaten ist nun wie berichtet endlich Ruhe – zumindest in dieser Ecke des Crash-Prophetentums. Keine Keiferei, keine bunten dicken Überschriften, kein Gedankenquark. Kein anderes Bier, möchte man fast anschließen, aber wir sind hier ja leider nicht in der Jever-Werbung.

„Die Befürchtung ist, dass ein neues Buch in der Produktion ist“ – stand hier noch in der Entwurfsfassung dieses Artikels, was sich ja nun leider auch bewahrheitet hat. Aber auch damit hätten sie gegen ihre eigene Prognose verstoßen: „Von unserer Seite ist jetzt alles gesagt, sodass wir kein weiteres Buch mehr schreiben müssen.“ Dem Land ginge es ohne besser und den Menschen bliebe einiges erspart. Wie der neue Friedrich-&-Weik-Titel namens „Die größte Chance aller Zeiten: Was wir jetzt aus der Krise lernen müssen und wie Sie vom größten Vermögenstransfer der Menschheit profitieren“ vom Oktober 2020 verrät, hatte ihre eigene Prognose erneut keinen Wert. Wann hört diese Tortur endlich auf?

Denn zwar befinden wir uns immer noch in einer der größten Krisen der Neuzeit – was ob der vorhandenen, aber doch einigermaßen übersichtlichen Letalität des Virus immer noch durchaus zu überraschen vermag -, aber das Gesamtsystem möchte einfach ums Verrecken nicht zusammenbrechen. Noch nicht einmal dann, wenn die Wirtschaftsaktivität weltweit großflächig über Monate ganz substantiell eingestellt wird. Welches Crash-Szenario wollen die Crash-Hysteriker jetzt eigentlich noch aus der Mottenkiste kramen? Und warum war dieser doch prognostizierte größte aller Crashes nun noch gar nicht da, und jetzt wird trotzdem schon die größte Chance aller Zeiten ausgerufen? Wie üblich: unseriös.

Unsere neue Artikelserie zur nationalen Katastrophe des grassierenden Crashprophetentums geht in Kürze weiter.

Hier kommst Du zu den vorangegangenen Artikel unserer Artikelserie:

  1. Die Crashpropheten-Crush-Saga: Der (größte) Crash des Crash-Prophetentums (aller Zeiten!)
  2. Die Crashpropheten-Crush-Saga: die Wand, der Nagel und der Pudding

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